Evang.-Lutherische Kirchengemeinde der Versöhnungskirche Straubing |
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Schon bald nach Beginn der Reformation bekannten sich große Teile der Bürgerschaft Straubings zur lutherischen Lehre. Sie kamen in Konflikt zu den katholischen Landesherren. Viele Lutheraner mußten die Stadt verlassen, unter ihnen auch der Mitentdecker Argentiniens, Ulrich Schmidl. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen durch zentrale Verwaltungsbehörden wieder Evangelische nach Straubing. Gottesdienste konnten in einem Saal des Schlosses und in der Hauskapelle des jetzigen "Straubinger Tagblatts" gefeiert werden. In der Bahnhofstraße wurde schließlich 1893 eine eigene Kirche gebaut. |
| Entscheidend veränderte sich die Situation nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs durch den Zuzug von tausenden Heimatvertriebener. Auf Grund des Wachstums der Gemeinde in der Nachkriegszeit und der Entstehung neuer Wohngebiete im Straubinger Osten wurde 1963 die Versöhnungskirche gebaut. Seit 1970 ist sie eigenständige Kirchengemeinde. |
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| Inzwischen
ist sie durch die Aussiedler aus den ehemaligen Ostblockstaaten auf über
2.700 Gemeindeglieder gewachsen. |
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